Snack-Content bei PORSCHE - Ein Interview mit Julian B. Hoffmann


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Snack-Content ist in aller Munde, insbesondere in den sozialen Netzwerken. Ob Video-Snack, Foto-Snack, Info-Snack oder Livestream-Snack, neue Formate freuen sich steigender Beliebtheit.
Wie gehen Unternehmen und Marken mit diesem Phänomen um? Hierüber sprach ich mit Julian B. Hoffmann, PR-Referent im Bereich Corporate Publishing bei der Porsche AG.

Julian B. Hoffmann, PORSCHE AG

Julian B. Hoffmann, PORSCHE AG


 

 

 

 

 

 

 
Julian B. Hoffmann ist gelernter Journalist und PR-Referent im Bereich Corporate Publishing bei der Porsche AG. In der Presseabteilung des Stuttgarter Sportwagenherstellers beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Online-Kommunikation. Dazu gehören neben dem Porsche Newsroom (www.newsroom.porsche.de) die Themengebiete Social Media und Online Influencer Relations.

Warum die PORSCHE AG Snack-Content einsetzt – ein Interview mit Julian B. Hoffmann, PR-Referent im Bereich Corporate Publishing bei der Porsche AG

Porsche geht in seiner Online-Kommunikation neue Wege und verknüpft Botschaften mit Snack-Content wie Vine- & Instagram-Videos, Cinemagraphs oder animierten Illustrationen. Welches Ziel verfolgen Sie damit?
Julian B. Hoffmann: „Porsche will transparent informieren und das mit zeitgemäßen Instrumenten. Dabei spielen soziale Medien natürlich eine wichtige Rolle. Wir wissen, dass viele Journalisten und gerade auch andere Multiplikatoren heute auf Facebook, Twitter & Co. nach zusätzlichen Informationen suchen. Diesem Nutzungsverhalten kommen wir mit unserem Angebot entgegen. Denn: Mit dem Snack-Content teasern wir Inhalte aus dem Porsche Newsroom an (www.newsroom.porsche.de). Die Plattform ist Corporate Blog, Online-Magazin und Social Media Hub zugleich. Sie erleichtert die Recherche sowie den Zugang zu Porsche-Themen. Die Kurzvideos erhöhen die Aufmerksamkeit für dieses Tool. “

Wo und wie werden die Content-Snacks eingesetzt?
Julian B. Hoffmann: „Zentral publizieren wir den Content auf Vine und Instagram. Während wir auf Instagram unsere Community so direkt erreichen, verknüpfen wir unseren Vine-Account mit Twitter, um die Reichweite zu maximieren. Gerade im Umfeld des Kurznachrichtendiensts funktioniert der Snack-Content sehr gut, da Bewegtbild – dazu noch ungewöhnliches – im Newsstream heraussticht.“


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Sie haben eigene TV-Produktions-Ressourcen im Haus. Warum haben Sie mit einem externen Partner wie mir zusammengearbeitet?
Julian B. Hoffmann: „Unsere interne TV-Abteilung beschäftigt sich primär mit TV-kompatiblen Formaten: also abgeschlossene Beiträge, die mit Full-HD-Kameras aufgenommen werden. Neben fertigen Filmen wird auch Footage gedreht, das bei externen Medien Verwendung findet. Die Gestaltung und Produktion von Vine-Videos – zum Beispiel mit der Stop-Motion-Technik – ist etwas ganz anderes und auch für uns neu, weshalb wir einen externen Experten mit ins Boot geholt haben. Allerdings haben wir schon viel gelernt und planen, Kurzvideos für Social Media mehr in unseren Arbeitsalltag zu integrieren. Das Bewusstsein für die neuen Möglichkeiten wächst bei allen Mitarbeitern in der Kommunikationsabteilung immer weiter.“

Wie werden Sie den Erfolg Ihrer Snack-Content-Kampagne messen?
Julian B. Hoffmann: „Natürlich prüfen wir klassische Kenngrößen wie Impressions und Interaktionen, also beispielsweise Kommentare und Likes. Aber wir schauen uns auch die Anzahl der Link-Klicks und die daraus resultierenden Visits im Porsche Newsroom an. Damit verbunden ist auch immer die Frage nach der Verweildauer. Sie weist darauf hin, ob der User die Inhalte ansprechend fand und sie konsumiert hat. Das lässt wiederum Rückschlüsse darauf zu, ob der Besucher gefunden hat, was ihm im Teaser versprochen wurde. Ein Vergleich der Stammbesucherrate vor, während und nach der Kampagne zeigt uns zudem, ob wir über Twitter, Vine oder Instagram einen neuen Personenkreis ansprechen konnten und ob der Effekt von Dauer ist. Sprich: Kommen die Leser auch nach dem ersten Klick wieder auf die Seite zurück? Denn das ist letztendlich unser Ziel.“

Vielen Dank.

franz-josef baldus,

koelnkomm socialmedia geschäftsführer

publiziert am 28.02.2016