Die Vine Postkarte im Tourismus-Marketing


Vine-Postcard:
Berlin, Gendarmenmarkt

Die Postkarte, ein traditionsreicher Tourismus-Werbeträger

“Postkarten sind meist rechteckige Karten, in der Regel aus Karton, die als offen lesbare Mitteilungen per Post verschickt werden”, so definiert Wikipedia ein beliebtes Produkt, von dem die Menschheit seit 1760 regen Gebrauch macht, insbesondere auf Reisen.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass insbesondere die “Ansichtskarte” zur beliebtestens Postkartengattung wurde. Seit ihrer Blütezeit in den Jahren 1897 bis 1918 zeigt sie hauptsächlich topografische Abbildungen, also Städte, Orte oder Landschaften, die den Daheimgebliebenen einen Eindruck vom Aufenthaltsort vermitteln sollen.
Da dieser Eindruck sich als äußerst werbewirksam für die jeweilige Tourismusregion herausstellte, wurde die Ansichtskarte als “Bildpostkarte” mehr oder weniger offiziell als Werbeträger für einzelne Regionen genutzt.
Allen voran war es die Schweiz, die 1923 die Bildpostkarte als ganz offizielle Werbung zur Förderung des Fremdenverkehrs einführte.
Die deutsche Reichspost zog 1925 nach. Bildpostkarten konnten von Gemeinden oder Tourismusverbänden für ihren Ort beantragt werden. Mindestauflagen, Kosten und Vertriebsstruktur waren klar geregelt.
Erst seit 1995 können Bildpostkarten in Deutschland auch von anderen Institutionen als Stadt-, Bäder-, oder Kurverwaltungen in Auftrag gegeben werden.

Liebe Tourismusbranche – Beauftragen Sie Vine Postkarten

Heutzutage hat die klassische Postkarte ihren Rückzug angetreten, die Bildpostkarte ist nahezu tot. Das ist nicht verwunderlich, denn mit Aufkommen des Smartphones ist es für jeden ein Leichtes, Fotos und Text auf schnellerem Weg zu übermitteln.
Dem Tourismus fällt jedoch mit dieser Entwicklung ein von ihm organisierter und kontrollierter Werbeträger weg.
Digitale Abhilfe könnten Städte-, Gemeinden-, Regionen- oder Länder-Accounts sowie beauftragte “Postkarten” auf hochfrequentierten Kurzvideo-Netzwerken schaffen, zum Beispiel auf Vine oder Instagram.
Immerhin erreichen Vine-Postcards potenziell knapp 50 Millionen Menschen, bei Instagram sogar über 300 Millionen.
Gute Beispiele sind Iceland-Travel auf Vine und Australia-Travel auf Instagram.
Hier können Sie sich einige Vine Postkarten anschauen.

Fazit

Die klassische Postkarte ist tot. Die digitale Postkarte lebt. Und wie!
Wenn Sie als Tourismus-Verantwortliche/r Ihrer Region ein Gespür für erfolgreiches Marketing haben, dann sollten Sie diesen Trend nutzen, Vine- und Instagram-Postcards beauftragen und aktiv im Rahmen Ihrer Social Media-Aktivitäten nutzen.

autor: franz-josef baldus,

koelnkomm socialmedia geschäftsführer
Akademieleiter Vine-Academy

publiziert am 14.12.2014