Dos und Don’ ts für das Marketing mit Kurzvideo


“Ready for your corporate challenges:
The fully-equipped LIFEBOOK E Line”
Fujitsu Global


Videos sind beliebt. Videos werden geteilt. Videos haben Reichweiten. YouTube ist zwar mit Abstand die größte Videoplattform, aber viele kreative Marketings-Profis sehen auch in der Twitter-App Vine oder in der Bilder- und Video-App Instagram starke Werkzeuge, um ihr Video-Marketing aufzupeppen. Marken wie Fujitsu oder Opel machen vor, dass Werbung mit 6 Sekunden-Videos einen Mehrwert für die Markenbildung haben kann.
Sie wollen starten und suchen Inspirationen? Dann werfen Sie vor Ihrem ersten Einsatz von Vine-Kurzvideos einen Blick auf die folgenden Tipps:

Die 8 Dos

1.
Bei Vine haben Sie nur 6 Sekunden zur Verfügung. Versuchen Sie deshalb, nicht zu viele Informationen oder Details in diesen Clips unterzubringen.

2.
Nutzen Sie die Stop Motion Technik bei der Vine App und kreieren Sie coole, innovative Effekte.

3.
Lassen Sie Ihre Fans an ihrer Marketing Kampagne teilhaben. Der Autohersteller Mercedes macht auf seiner Instagram-Seite vor, wie es zum Beispiel mit Bildern funktionieren kann. Fans werden aufgefordert, Mercedes-Bilder mit dem Hashtag #mbfanphoto zu versehen. Dann haben sie die Chance, dass das Bild über den Account mit 1,8 Millionen Followern verbreitet wird.

4.
Teilen Sie den Clip. Kurzvideo-Marketing heißt auch, Vines über alle Kanäle zu verbreiten: Facebook, Twitter, Trumbl, Website, E-Mail, etc.

5.
Verraten Sie nicht zu viel in den 6 Sekunden. Zeigen Sie am besten kleine Ausschnitte Ihrer Gesamtmarketing Kampagne. Bauen Sie Spannung auf. Wecken Sie mit den Clips bei den Usern Erwartungen für etwas, das Sie gerade planen.

6.
Jeder weiß, dass Menschen gerne Menschen sehen. Geben Sie Ihrer Marke ein Gesicht, indem Sie echte Menschen zeigen. Momentaufnahmen aus dem Unternehmen, Eindrücke von Veranstaltungen oder kurze Statements sind dafür ideal.

7.
Stellen Sie ihr Produkt oder ihre Dienstleistung vor. Für meinen Kunden FUJITSU durfte ich für ein Vine Video ein Laptop auseinander und wieder zusammenbauen: Einzigartig!

8.
Revinen, liken und kommentieren Sie Videos, wenn in User-Videos Ihre Marke auftaucht oder ein Vine zu Ihrer Markenbotschaft passt.

Die 8 Don‘ts

1.
Jedes Videoformat funktioniert nach seinen eigenen Gesetzen. Verwenden Sie deshalb grundsätzlich kein vorhandenes Videomaterial und kürzen es auf 6 Sekunden.

2.
Legen Sie nicht einfach los. Testen Sie die Funktionen der App zunächst, bevor Sie Kurzvideos für Ihre Marke produzieren oder lernen Sie die Möglichkeiten bei einem Vine-Workshop kennen.

3.
Veröffentlichen Sie keine Kurzvideos, mit denen Sie nicht absolut zufrieden sind. Zwar kann man im Nachhinein die Clips löschen, aber dann kann es vielleicht schon zu spät sein und das ungeliebte Kurzvideo hat im Netz schon die Runde gemacht.

4.
Kein Kurzvideo ohne eine Geschichte. Auch 6 Sekunden Videos haben ein Anfang, eine Mitte und ein Ende. Wenn Twitter ein Micro-Blogging Portal ist, ist Vine eine Mirco-Storytelling App. Ein Mirco-Storyboard kann manchmal sehr hilfreich sein.

5.
Überlassen Sie den Ton nicht dem Zufall. Videos mit Sound können die Emotionalität der Vines deutlich steigern.

6.
Vergessen Sie nicht, ihre Clips mit Hashtags zu posten. Ähnlich wie bei Twitter und Instagram werden ihre kleinen Kunstwerke auf diese Weise einfacher gefunden. Sie wollen wissen welche Schuhe die Stars auf den Grammys 2015 getragen haben? Einfach auf Vine nach dem Hashtag #shoecam suchen. Das People Magazin zeigte auf ihrem Vine Account statt der Gesichter die einzigartigen Schuhe der Stars

7.
„Vinen“ Sie nicht nur, weil es gerade Trend ist. Schauen Sie, ob diese Social Media Plattform zur Ihrer Markenstrategie passt.

8.
Nicht jeder Inhalt passt zu Vine. Wenn Sie mehr als 6 Sekunden für Ihre Geschichte brauchen, dann ist Vine nicht die richtige Plattform.

Fallen Ihnen weitere Dos und Don’ts ein? Ich freue mich über Ihre Kommentare.

autor: franz-josef baldus,

koelnkomm socialmedia geschäftsführer,
Akademieleiter Vine-Academy,
Vine-Dienstleister für Unternehmen und Marken

publiziert am 15.02.2015