Home Office im kleinen Unternehmen - bei koelnkomm schon lange Alltag



Mein auf Snack-Content spezialisiertes Unternehmen „koelnkomm kommunikationswerkstatt gmbh“ gehört vermutlich zu den ganz wenigen Firmen in Deutschland, die infolge der Corona-Krise überhaupt gar nichts umzustellen brauchen.
Alle drei festangestellten Vollzeitmitarbeiter*innen arbeiten seit seit über 2 Jahren in ihren Home Offices – ich zusätzlich noch im Coworking-Space der Design Offices, aktuell natürlich eher selten.

Gern gebe ich die Erfahrungen unserer reibungslos eingespielten Zusammenarbeit hier mal weiter, denn das Thema wird ja momentan für fast alle Unternehmen wichtig.

Über allem – die Dropbox


Damit jeder im Team Zugriff auf alles hat und sich alles von überall her anschauen kann, legen wir konsequent jeden Bearbeitungsschritt und jede Zwischenstufe unserer Snack-Content Kurzvideos, Infografiken, animierten Infografiken, Erklärvideos oder Memes in die Cloud.
Wir verwenden Dropbox, aber es gibt natürlich auch noch weitere gute Cloud-Lösungen.
Der Zugang zur Dropbox ist auf all unseren Rechnern, Laptops, Tablets und Smartphones installiert, so dass wir von überall her darauf zugreifen können.

Für die Ideenphase: Dropbox Paper


Neben der reinen Cloud bietet Dropbox zudem mit seinem „Paper“ eine Art virtuelles kreatives Team-Board an, das wir bei nahezu jedem neuen Projekt nutzen.
Wird das Projekt zum Auftrag, dann legt einer von uns automatisch ein Paper-Dokument dazu an, auf das alle im Team von überall her Zugriff haben.
Hier hinein notieren wir die Briefings, weiterführenden Links, unsere kreativen Ideen, Texte, Storyboards und vieles mehr – und wenn einer dort etwas hineinschreibt, können die anderen Teammitglieder es in Echtzeit sehen.
Hierbei arbeiten wir nicht nur textlich, sondern auch visuell, indem wir auch Entwürfe, Fotos oder Scribbles ablegen und alles, was in der Kreativphase sonst noch von Bedeutung ist.

Persönliche Abstimmungen:
Telefon, Facetime oder Zoom

Der überwiegende Teil unserer direkten Kommunikation erfolgt telefonisch.
Wenn wir uns nicht nur hören, sondern auch sehen wollen, dann greifen wir auf Lösungen wie Facetime oder das Videokonferenz-Tool „Zoom“ zurück.
Persönliche Treffen sind abgesehen von Video-Produktionen eher die Ausnahme, denn ich arbeite in Köln und meine Mitarbeiter in Hürth und Ahrweiler. Insofern empfinden wir persönliche Meetings in aller Regel als unnötig zeitaufwändig und klimaschädlich.

Fazit

Die Zukunft der koelnkomm kommunikationswerkstatt ist und bleibt dezentral.
Auf Grund unserer guten Erfahrung können wir nachvollziehen, das sich die dezentrale Arbeitsorganisation am Markt mehr und mehr durchsetzt. Wir glauben, dass viele dezentrale Strukturen, die sich aktuell aufbauen, auch nach der Corona-Krise erhalten bleiben werden.
Auch wenn wir selber kein großes Team und damit vielleicht nicht repräsentativ für alle sind, können die Erfahrungen unserer wirklich reibungslosen Zusammenarbeit vielleicht dem einen oder anderen Unternehmen helfen. Wenn dieser Blogartikel dazu einen Beitrag leisten kann, freuen wir uns.
Bei Rückfragen gern eine Nachricht schicken.

Franz-Josef Baldus, Akademieleiter der Vine Academy Deutschland

Franz-Josef Baldus, GF koelnkomm kommunikationswerkstatt

franz-josef baldus,

geschäftsführer koelnkomm kommunikationswerkstatt

Veröffentlicht am 31.03.2020