In 5 Schritten zur erfolgreichen Snack-Content Strategie

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Ein von FJBaldus (@koelnkomm) gepostetes Video am


Auf der Suche nach neuen, innovativen Trends im Social Web? Dann sind Snack Content Formate genau das Richtige. Das bestätigen auch Zukunftsforscher. Ihre Prognose: „Das Bedürfnis der Konsumenten nach kurzen und prägnanten Medieninhalten im Snack-Size-Format wird im Hinblick auf eine zunehmende Omnipräsenz der Medien immer bedeutender.“ Oder anders ausgedrückt: Wer seiner Konkurrenz eine Naselänge voraus sein möchte, der sollte schon heute auf Snack Content setzen.

Neue Wege im Social Media Marketing gehen
Ob Kurzvideos, animierte Bilder, Sprüche auf Bildern, Snaps oder Infografiken: Mit der richtigen Strategie im Hintergrund schafft einzigartiger, hochwertiger Content eine große Reichweite. Snack-Content ist eben einfach einmal etwas anderes, überraschendes und damit wecken Unternehmen Aufmerksamkeit. Ist dann die Entscheidung ist gefallen: „Ja, wie integrieren Snack-Content in unsere Social Media Marketing“, ist professionelles Vorgehen gefragt. Ein Konzept muss her. Doch wie entwickelt man eine erfolgreiche Snack Content Strategie?

1. Die Vorbereitung
Bevor eine Snack Content Kampagne startet, sind Ideen und ein Brainstorming gefragt. Soll eine Fortsetzungs-Geschichte erzählt werden? Oder steht jeder „Snack“ für sich? Wie passt der Snack Content in die Gesamt-Marketing-Strategie? Welche Botschaft steht im Fokus? Soll ein Event im Mittelpunkt stehen, wie beispielsweise bei der Feier zur Deutschen Einheit? Oder sollen eher die Produkte vorgestellt werden? Immer wieder sind es besonders die lustigen „Snacks“ die Viralität erreichen. Eignen sich die Produkte dafür? Oder ist ein Zusammenspiel verschiedener Snack-Formate angeraten? Sollen mehr Fans gewonnen werden oder steht die Interaktion im Fokus?

Wer als Unternehmen Snack Content einsetzen möchte, sollte bei der Vorbereitung sowie der Produktion auf Professionalität setzen. Denn auch Snack Content ist eine „Visitenkarte“ des Unternehmens und folgt den gleichen Regeln.

2. Die Zielgruppe
Snack-Content hat in Bezug auf die Bandbreite der Zielgruppe viele Facetten. Natürlich erreicht man idealerweise sehr gut Menschen unter 30 Jahren. Die bewegen sich auf Plattformen wie Instagram, Vine, Facebook, Snapchat, Tumblr und Twitter, also den sozialen Netzwerken und Apps, die teilweise originär für den Snack-Content entwickelt wurden. Aber der Snack-Content kann noch mehr: Animierte GIFs oder Kurzvideos peppen jede Website auf und eignen sich auch wunderbar als Hingucker für das E-Mail-Marketing. Umso wichtiger ist die Zielgruppenbestimmung beim Snack Content. Welche Gruppen sollen angesprochen werden? Soll nur eine bestimmte Altersgruppe angesprochen werden? Oder will man sich mit diesem Marketing-Instrument breiter aufstellen?

3. Die Snack-Content Formate
Im Laufe der letzten Jahren haben sich im Bereich Snack Content viele verschiedene Formate entwickelt, die eins gemeinsam haben: Sie werden immer kürzer und überraschen mit ihren Aussagen. Animierte Gifs, sogenannte Cinemagraphs, erleben im Netz eine wahre Renaissance. Kein Wunder. Erst auf den zweiten Blick bewegt sich nur ein Element des Bilds. Memes gehören ebenfalls zu den erfolgreichen Formaten. Bei diesen Bildern, die mit lustigen Sprüchen versehen wird, ist es wichtig, immer eng am Zeitgeist der Netzgemeinde zu bleiben. Kurzvideos sind sowohl bei Instagram, Twitter, Vine oder auch Facebook sehr beliebt. Je hochwertiger produziert und besser die Story, desto größer die Reichweite, das ist meine Erfahrung als professioneller Kurzvideo-Produzent. Doch auch Livestreams erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und mithilfe von Infografiken lassen sich selbst komplizierte Inhalte verständlich darstellen. Es gibt eine Fülle an Formaten. Welche erläutert dieser Blogartikel im Detail: „Snack Content begeistert Fans und Follower“.

4. Die Verbreitung über Social Media-Kanäle
Vor der Produktion des Snack-Contents sollte festgelegt werden, über welche Kanäle die Verbreitung stattfinden soll. Ist Instagram die erste Wahl, sind Videos bis zu 15 Sekunden möglich, bei Vine muss die Story in 6 Sekunden erzählt werden. Videos über Twitter verbreitet, können bis zu 30 Sekunden lang sein. Soll hingegen die Facebook-Seite des Unternehmens gepusht werden, spielt die genaue Länge keine so große Rolle, dann muss aber das Kurzvideo so produziert werden, dass man es direkt in Facebook hochladen kann. Die Erfahrung zeigt: Das erhöht die Reichweite. Vielleicht eignen sich hier eher Memes oder animierte Gifs? Eine Verbreitung über Tumblr oder den eigenen Unternehmensblog ermöglicht darüber hinaus eine viel breitere Ausrichtung der Snack Content Formate.

5. Die Erfolgsmessung
„Der Snack-Content ist so kurz, wie kann man da einen Erfolg messen?“ Eine berechtigte Frage. Fast jedes soziale Netzwerk offeriert Unternehmen Statistiken über Likes, Interaktionen und reichweitenstärke einzelner Beiträge. Vergleiche Sie die Merkmale einerseits Snack-Content andererseits klassischer Post: Dann sehen Sie direkt inwieweit ihre Fans agieren und reagieren. Die die Quantität der Fans ist heute ausschlaggebend, sondern die Qualität, also die Interaktionsrate. Natürlich gibt es auch eine Reihe von Social Media Monitoring Tools, die Erfolg einer Kampagne aufschlüsseln.

Fazit
Snack-Content sind kurze mitreißende Happen im Netz. Sie haben aber einen entscheidenden Vorteil: Für diesen einen besonderen Augenblick haben sie die 100%ige Aufmerksamkeit der Fans. Damit dieser Kick bzw. diese Spanne reicht, um die Marke oder das Unternehmen positiv und authentisch wahrzunehmen, bedarf es eine gut durchdachten Snack-Content Strategie. Diese 5 Schritte waren hoffentlich ein erste Weg, Sie für das innovative und erfolgreiche Marketing-Instrument zu begeistern. Sie haben Fragen? Rufen Sie mich einfach an.

autor: franz-josef baldus,
koelnkomm socialmedia
geschäftsführer
Akademieleiter Vine-Academy

publiziert am 12.10.2015