Wieso hat der Adventskalender eigentlich Türchen?

Dass der Adventskalender Türchen hat, ist gar nicht selbstverständlich. Begonnen hat der Adventskalender nämlich im 19. Jahrhundert mit 24 an die Wand gemalten Kreidestrichen, bei der die Kinder jeden Tag einen wegwischen durften und so genau wussten, wieviel Tage es noch bis Weihnachten sind.
In katholischen Haushalten waren es früher gar Strohhalme, von denen täglich einer in eine Krippe gelegt wurde, damit es das Jesuskind an heiligen Abend möglichst bequem hat.
Der erste gedruckte Adventskalender erschien im Jahr 1902 in der evangelischen Buchhandlung Friedrich Trümpler in Hamburg in Form einer Weihnachtsuhr mit den Zahlen 13 bis 24 auf dem Zifferblatt. Erst ab 1922 hatten die Weihnachts- bzw. Adventsuhren 24 Felder. Und erst seit dieser Zeit verbreiteten sich Kalender, deren Türchen man öffnen konnte. Hinter jedem Türchen war auf einer zweiten, angeklebten Papier- oder Pappschicht ein Bild zu sehen.

Süßigkeiten im Adventskalender von koelnkomm

Erst 1958 wurden es dann Süßigkeiten, die sich hinter den Türchen verbargen.
In diesem Sinne – lasst euch das siebte Türchen schmecken.