Nachts, wenn der Raureif kommt

Über Dächern liegt ein Schimmer
Nebel ziehen schwebend einher
dunkel noch des Tages Frühe
weite Fluren voll Silberglanz

Gräser stehen starr gefroren
mit einem Lächeln leicht gebeugt
am frostig eisbelegten See
schweigen still ins Blütenlose.

Ein Raureif-Gedicht von Heidrun Gemähling.

Etwas weniger poetisch drückt es Wikipedia aus. Demnach ist Raureif ein fester Niederschlag, der sich aus unterkühlten Wassertropfen von leichten Nebel oder direkt aus dem in der Luft enthaltenen Wasserdampf durch Rebsublimation bildet.

In diesem Sinne, poetisch oder sachlich, einen schönen Adventstag.